Berufskolleg Köln-Porz (BK10)
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Mittwoch, 08. Februar 2012
Grenzen - gibt es nur im Kopf Drucken E-Mail
Neues von den Metallberufen
Geschrieben von: Helmut Niepel   

Grenzen

- gibt es nur im Kopf ! -

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Ausflug mit den beiden Unterstufen der Fachrichtung Metallbau am 7. 11.2005 nach Nettersheim / Eifel.

Hochseilgarten – schon mal gehört,
Klettern auf Bäume - klingt harmlos – in der Theorie.

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Aber erst mal anseilen = Safety first = Kann ja "nix" passieren... aber wenn man dann davor steht oder es gar bis auf über 10m Höhe geschafft hat, sieht die Welt schon etwas anders aus.

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- der Marterpfahl -

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Da sind sie plötzlich da, die Grenzen im Kopf und auch direkt spürbar in der Magengegend. Die Menschen unter am Boden sind ganz klein, der Baum schwankt schon ohne Wind ganz heftig und die Fläche, auf der man stehen will, ist gerade mal so groß, wie ein Pizzateller! Hier war Herz, Geschick und Gleichgewichtssinn gefragt.

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Die Bilder sprechen für sich – 4 Stunden Spannung + Entspannung (nach dem Sprung) und grenzenlos Spaß für alle Beteiligten waren dabei.

Die „Flying Bridge und Giant Ladder “ sind echte Teamaufgaben. Bei der Riesenleiter, sind 3 Menschen miteinander verbunden und müssen Stufe für Stufe erklimmen. Klar ist, der Mann in der Mitte schafft es nur mit Hilfe der beiden anderen. Ein wenig Kraft und gute Ideen führten alle Teams bis oben.

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Der Leiter Markus Berg und sein Team von Freiräume „machten einen perfekten Job“ - geduldig und kompetent erklärten sie immer wieder die (Sicherheits-)Technik und achteten souverän auf die Sicherheit. Auch wenn der „Mutige“ darauf brannte endlich aufsteigen zu dürfen - vor jedem Aufstieg wurden wirklich alle Anbindungsstellen durch zwei Personen gescheckt.

 

Die Hinweise zur Bewältigung der Aufgabe waren gerade so ausreichend, um sein Ziel zu erreichen. So blieb es spannend – auch für den Letzten in der Reihe, den es gab immer verschiedene Wege die Aufgabe zu meistern. Kräfte und Hebelarme, Gleichgewicht und Flaschenzug – so kann man es anders erfahren.

Die beiden Betreuer und Lehrer (Herr Benner und Herr Niepel) ließen es sich nicht nehmen, die Nettersheimer Natur auch mal von oben zu betrachten.

Jeder, der geklettert ist, hat seine Aufgabe geschafft und das fühlte sich hinterher „verdammt“ gut an. Jeder nahm seine ganz persönlichen Erfahrungen mit und konnte mit dem eigene Körper erleben, dass und wie man gemeinsam im Team Grenzen überwinden kann – auch wenn der eigene Bauch noch nicht davon überzeugt war.

Dass auch noch das Wetter mitspielte und es trocken blieb (während es in Köln schüttete) machte das „Experiment“ Hochseilgarten zu einem perfekten Tag.

Danke an Markus Berg und sein Team!



Für das nächste Mal hat er noch anspruchsvollere Aufgaben vorbereitet.
 
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