| Kooperation Berufskolleg - Innung |
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| Neues aus der Versorgungstechnik | |||
| Geschrieben von: Jürgen Weckler | |||
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Neue Kooperation des Bereichs Versorgungstechnik mit der Innungsschule für Sanitär Heizung Klima Köln
Mit dem Ziel einer besseren Verzahnung im inhaltlichen und organisatorischen Bereich, haben die beiden Schulen eine Kooperationsvereinbarung getroffen, die es den Lehrern des Berufskollegs und der Innungsschule ermöglichen, einen Erfahrungsaustausch auf dem Gebiet der zu vermittelnden Kompetenzen und Qualifikationen in Gang zu bringen.
Grundlage: Kooperationsvereinbarung vom 16.11.2004 zwischen dem Berufskolleg Köln-Porz und der Innungsschule SHK
1 Einführende Bemerkungen Kooperationen zwischen den an der Berufsausbildung beteiligten Partner haben natürlich auch schon in der Vergangenheit stattgefunden. Diese zeigen sich zum Beispiel in den alltäglichen telefonischen und schriftlichen Kontakten mit den Ausbildungsbetrieben, der Zusammenarbeit der Lehrer des Berufskollegs mit den Ausbildern im Prüfungsausschuss, Kontakten im Zusammenhang mit internationalen Schüleraustauschmaßnahmen, sowie Verbindungen mit den Herstellern der Sanitär- und Heizungsbranche. Diese &dbquo;Kooperationen“ ergeben sich oftmals aus dem Alltagsgeschäft, werden je nach Bedarf intensiviert und sind sehr stark von den handelnden Personen abhängig. Diese Formen der Kooperation müssen auch weiterhin unterstützt und gefördert werden, so dass ein gewisses Maß an Nachhaltigkeit erreicht wird. Die hier getroffene Vereinbarung zwischen dem Berufskolleg und der Innungsschule soll den Focus auf den Bereich der Lernortkooperation setzen. Seit Mitte der 90er Jahre wird Lernortkooperation als wesentliche Voraussetzung für die Steigerung der Leistungsfähigkeit des dualen Systems angesehen (KMK 1997). Bezüglich der Intensität von Lernortkooperationen lassen sich die drei Stufen des Informierens, Abstimmens und Zusammenwirken unterscheiden (Buschfeld/Euler 1994, S.10). In dieser Vereinbarung steht in einer ersten Phase das Informieren im Vordergrund, dies jedoch jeweils mit einem in die Zukunft gerichtetem Blick hinsichtlich zukünftiger Abstimmungen hin zu einer echten Lernortkooperation. 2 Ziele
3 Durchführung
Zu den Lehrgängen der Innung werden komplette Klassen (Klassen des Berufskollegs-Porz) eingeladen (5-Tage Wochenraster). Während dieser Lehrgangszeiten werden die Auszubildenden vom Berufsschulunterricht befreit. Die Lehrerinnen und Lehrer, die in den jeweiligen Wochen durch diese Unterrichtsbefreiung betroffen sind, vereinbaren mit den zuständigen Lehrern der Innung, zu welchen Zeiten sie ihre Stunden gemeinsam mit den Lerngruppen in den Werkstätten verbringen können. Dabei können auch zwei Lehrer, die gemeinsam eine Lerngruppe betreuen, einen Termin vereinbaren. Diese persönliche Planung wird im Lehrezimmer &dbquo;G“ auf einer Abwesenheitsliste dokumentiert und persönlich unterschrieben. Die Zeit in den Innungswerkstätten sollte ungefähr der Zeit entsprechen, die am Lernort Berufskolleg ausfällt. In einer Orientierungsphase bis Ende Februar 2005 wird gemeinsam mit den Lehrern der Innung geklärt, in welcher Form eine Erfahrungssammlung zum Festhalten der Erkenntnisse und Ideen zukünftig erstellt werden kann.
4 Ausblick
Für eine zukunftsfähige duale Ausbildung ist es unabdingbar, dass sich die verschiedenen an der Ausbildung Beteiligten eng miteinander abstimmen, um eine optimale Förderung der Jugendlichen zu erreichen. Durch ein intensives Miteinander, können auch die Zielsetzungen deutlicher artikuliert werden und die Akzeptanz zwischen den Beteiligten steigt. Nach einer ersten Erfahrung mit dieser Kooperation sollten Überlegungen stattfinden, wie auch die Betriebe stärker in gemeinsame Planungen einbezogen werden können.
Auf dem Gebiet der Versorgungstechnik entwickelt sich Köln zukünftig zu einem von vier bundesweiten Kompetenzzentren im Schwerpunktbereich der Anlagentechnik. Eine gemeinsame Aufgabe wird es dabei sein, wie ein nahtloser Übergang von der Erstausbildung in den Bereich der Fort- und Weiterbildung auch unter der Beteiligung des Berufskollegs gelingen kann.
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