Berufskolleg Köln-Porz (BK10)
Hauptstrasse 426-428
51143 Porz
 
 
Donnerstag, 09. September 2010
Berufvorbereitung
Eine Lernaufgabe in der Werkstatt und im Klassenraum Drucken E-Mail
Lernaufgaben
Geschrieben von: Bernd Jaenicke   

Ein Handlungsprodukt und eine Lernaufgabe aus dem Berufsgrundschuljahr (BGJ)

Das Kernteam 1 im BGJ setzt sich aus Kolleginnen und Kollegen für den berufsbezogenen und berufsübergreifenden Lernbereich zusammen.

Das Team organisiert und plant den Unterricht: 

 - mit entsprechenden Lernfeldern, den dazugehörigen Lernsituationen, den Kompetenzen und steuert mit modernen Unterrichtsmethoden den Unterrichtsprozess.
Hierbei ist es unabdingbar sich regelmäßig zu treffen, um den gemeinsamen Unterricht zu planen.

- Das Team entscheidet zum Beispiel gemeinsam: welche Räume sind für den Unterricht wichtig und legt diese Entscheidung im aktuellen Stundenplan autonom fest.

- Es stattet mit einem eigenem Budget die Werkstätten aus und plant damit auch das laufende Schuljahr im Klassenraum.

 -die Jugendlichen beteiligen sich an der Planung von Unterrichtsinhalten.
- Das Team legt regelmäßig Rechenschaft über die voran aufgezeigten gemeinsamen Tätigkeiten in Form eines didaktischen Jahresplans ab.


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Didaktisches Konzept oder eine Annährung zu didaktischen Fragen der Unterrichtsplanung Drucken E-Mail
Didaktik
Geschrieben von: Bernd Jaenicke   

Arbeitsdefinition für die Didaktik des Unterrichts

Häufig wird in der Schule, an den Hochschulen und in der Lehrer- und Lehrerinnenausbildung (Referendariat)
eine eigentlich unzulängliche »Vulgärdefinition« von Didaktik in Abgrenzung zur Unterrichtsmethodik benutzt:
- Didaktik beantwortet die Frage nach dem was (Inhaltsfrage),
- Methodik beantwortet die Frage nach dem Wie (Vermittlungsfrage).

 

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Eingangsvoraussetzung Berufsgrundschuljahr Drucken E-Mail
Organisation
Geschrieben von: Jaenicke   

Das Berufsgrundschuljahr (BGJ) Qualifikationen und Abschlüsse

Das Berufsgrundschuljahr vermittelt eine berufliche Grundbildung und den Sekundarabschluss I - Hauptschulabschluss nach Klasse 10. Der Erwerb des Sekundarabschlusses I – Fachoberschulreife – wird ermöglich. Aufnahmevoraussetzungen

In das Berufsgrundschuljahr werden Schülerinnen und Schüler aufgenommen, die ihre Vollzeitschulpflicht erfüllt haben und mindestens den Hauptschulabschluss oder einen gleichwertigen Abschluss erworben oder die Vorklasse zum Berufsgrundschuljahr erfolgreich besucht haben. Dauer und Gliederung der Bildungsgänge, Unterrichtsumfang

Das Berufsgrundschuljahr dauert ein Jahr. Der Unterrichtsumfang beträgt in der Regel 34 Unterrichtsstunden pro Woche, verteilt auf mindestens fünf Wochentage.

An diesen fünf Wochentagen findet an drei Tagen theoretischer Unterricht im Klassenraum und an zwei Tagen fachpraktischer Unterricht in der Werkstatt statt. Eine Vernetzung vom theoretischen und praktischen Unterricht wird durch Handlungsprodukte wie z.B. Schlüsselanhänger oder Solarventilator hergestellt.

Die Unterrichtsfächer und die Differenzierungsmöglichkeiten ergeben sich aus einer allgemein gültigen Rahmenstundentafel.

Schülerinnen und Schüler können das Berufsgrundschuljahr einmal wiederholen, wenn die Ausbildungsziele verfehlt wurden. Zeugnisse und Berechtigungen

Die Schülerinnen und Schüler erhalten ein Abschlusszeugnis, wenn sie die Leistungsanforderungen des Bildungsganges erfüllt haben. Der Abschluss umfasst die berufliche Grundbildung und den Sekundarabschluss – Hauptschulabschluss nach Klasse 10.

Mit dem Abschluss nach Absatz 1 erwerben Schülerinnen und Schüler den Sekundarabschluss I – Fachoberschulreife (FOR) –, wenn sie im Durchschnitt mindestens befriedigende Leistungen (Notendurchschnitt 3,0 und besser) in den Fächern Deutsch / Kommunikation, Englisch und Mathematik erzielen.


 
Lernsituation: Planung einer Halterung für PC-Tische Drucken E-Mail
Lernaufgaben
Geschrieben von: Georg Szarvasy   

Planung einer Halterung für PC-Tische

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In den PC-Räumen des BK 10 herrscht Enge. Neben den zwei Monitoren stehen auch noch die PC auf den Tischen. Das soll sich jetzt ändern. Die Schüler der BG04.3 haben sich des Problems angenommen. Erste Skizzen sind entstanden, die zeigen, wie man den PC sicher am Tischgestell befestigen könnte.

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BOVG: Was verbirgt sich hinter dem Kürzel? Drucken E-Mail
Organisation
Geschrieben von: Bernd Jaenicke   

Berufliche Orientierung Vorbereitung und Grundbildung (BOVG)

Nicht nur Jugendliche, die in einem Ausbildungsver­hältnis stehen, besuchen das BK 10 in Porz, sondern auch die Schülerinnen und Schüler, die sich auf einen Be­ruf vorbereiten wollen und solche, die keine Berufsausbildung beginnen konnten. Der folgende Überblick zeigt, wel­che Schulformen in der Abteilung BOVG den Jugendlichen zur Verfügung stehen.

1. Berufliche Orientierungsklasse (BO) zum Berufsgrundschuljahr

Alte Bezeichnung Vorklasse (VK) 

Viele jugendliche Hauptschüler wie auch Realschüler schaffen den Abschluss an ihrer Schule nicht. Um ihnen noch eine Möglichkeit zu geben, den Hauptschulabschluss nachzuholen, wurde die „Vorklasse zum Berufsgrundschuljahr" eingerichtet, deren Besuch freiwillig ist. Die Schülerinnen und Schüler besuchen die BO in Vollzeitform.

Ziel der Orientierungsklasse:

- Jugendliche wieder zum Lernen zu motivieren

- Erweitern oder erlangen der Sozial- /Humankompetenz, Fach- und Lernkompetenz

- Sie eine entspre­chende Arbeits-und Lernhaltung erlernen und einüben

- In besonderem Maße die berufsbezogenen und berufsübergreienden Lernbereiche „Metall" in  
  Verbindung mit der Werkstattarbeit an zwei Tagen in der Woche zuverbinden

- Abschluss der Hauptschule nach Klasse 9

- Damit können die Schülerinnen und Schüler das Berufsgrundschuljahr (BGJ) besuchen.

2. Das Berufsgrundschuljahr (BGJ)

Das Berufsgrundschuljahr kann sowohl von Jugendlichen besucht werden, die die Vorklasse abgeschlossen ha­ben, als auch von denjenigen, die bereits einen Hauptschulabschluss erreicht haben. Durch diesen Bildungsgang soll eine berufliche Grundbildung erreicht werden, und zwar die theoretischen und praktischen Anforderungen des er­sten Ausbildungsjahres. Die Schülerinnen und Schüler besuchen das BGJ in Vollzeitform.

Neben den berufsbezogenen Lernbereich sowie Englisch und Mathematik wird der berufsübergreifende Lernbereich mit den Fächer Deutsch/Kommunikation, Religionslehre, Politik/Gesellschaftslehre und Sport/Gesundheitsförderung angeboten.

Ziele des BGJ:

- Erweitern oder erlangen der Sozial- /Humankompetenz, Fach- und Lernkompetenz

- Haupschulabschluß 10 A

- Schülerinnen und Schüler, die mit dem Hauptschulabschluss 10 A in das BGJ eintreten, können den
  Hauptschulabschluss nach Klasse  10 B (Fachoberschul­reife) erwerben, wenn sie in den Fächern
  Deutsch, Englisch und  Mathematik einen Notendurchschnitt von 3,0 errei­chen.

- Durch den erfolgreichen Besuch des BGJ kann die Ausbildungszeit um ein Jahr verkürzt werden, wenn
  die Schü­lerin oder der Schüler einen Beruf desjenigen Berufsfeldes erlernt, das auch im BGJ unterrichtet
  wurde.

3. Schülerinnen und Schüler ohne Berufsausbildungsverhältnis

Nach dem Schulpflichtgesetz müssen auch Jugendliche ohne Ausbildungsverhältnis, die nicht zu weiterführenden Schulen wechseln, bis zum Ende des Schuljahres, in dem sie das 18. Lebensjahr vollenden, die Berufsschule in Teilzeitform besu­chen.

Diese Schülerinnen und Schüler haben teilweise eine feste Anstellung als Arbeiter oder Anlernlinge oder sie sind Teilnehmer an Fördermaßnahmen unterschiedlicher Träger. Die meisten sind allerdings arbeitslos gemeldet.

In Klassen dieser Schulform sind Absolventen und Abgänger unterschiedlicher Schulformen vereint.

• Sonderschülerinnen und -schüler mit und ohne Abschluss,

• Hauptschülerinnen und -schüler mit und ohne Abschluss,

• Realschülerinnen und -schüler mit und ohne Abschluss.

Die überwiegende Zahl dieser Jugendlichen hat keinen Abschluss der von ihnen besuchten Schulform erreicht und ist arbeitslos gemeldet.

Ziel dieser Schulform ist es, die Jugendlichen zu befähigen, einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz zu finden oder sie soweit zu fördern, dass sie eine Schule besuchen, an der sie einen Schulabschluss nachholen können.

Neben den vorgegebenen Kompetenzbereichen und Unterrichtsfächern soll die am BK 10 entwickelte Unterrichtsgestaltung helfen, das angestrebte Ziel zu erreichen. In den Fächern Deutsch, Politik, Wirtschafts- und Betriebslehre, Mathematik und Technologie werden die Kenntnisse der Schülerinnen und Schüler vertieft und erweitert. In Absprache mit den Lehrern der Werkstätten unserer Schule wird die Fachtheorie in die Praxis umgesetzt.

Die gute Zusammenarbeit mit dem Arbeitsamt und weiteren außerschulischen Einrichtungen bildet eine wesentli­che Voraussetzung für die erfolgreiche pädagogische Arbeit.

Schülerinnen und Schüler folgender Organisationen werden an unserer Schule betreut:

• Kolpingbildungswerk in Köln,

• Jugendwerkstatt Porz,

• Verband katholischer Mädchen Sozialarbeit (IN VIA)

 


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