Link verschicken   Drucken
 

8. Präventionstag am Berufskolleg Porz

15.12.2016

8. Präventionstag am Berufskolleg Porz

Leben hat viele Seiten

Arbeit ist nicht alles. Daneben findet noch eine ganze Menge Leben statt. Auf die verschiedenen Seiten des Lebens außerhalb des Berufsalltags schaut der Präventionstag des Berufskollegs Porz mit seinen sieben Workshop-Angeboten.

Aus der Abteilung Fertigungstechnik mit den Klassen der Gießereimechaniker und der Metallbauer im 1. Ausbildungsjahr, der Konstruktionsmechaniker im 2. Ausbildungsjahr sowie der Berufsfachschule II kamen ca. 80 Schülerinnen und Schüler zusammen, um einen Schultag lang den Blick auf diese ganz anderen Seiten zu lenken.

1. Eine Gruppe bekam im Gespräch mit ehemaligen Drogenabhängigen Informationen über „Suchtkarrieren“. Dann gab es in Diskussionsrunden die Möglichkeit, Fragen zu stellen und eigene Vorstellungen über den Substanz-Konsum zu reflektieren. Die gezeigte Offenheit der Referenten wurde von den Schülern sehr gelobt.

2. Eine andere Gruppe sprach im Gesundheitsamt über das Thema „Sexualität“. Dabei spielten Begriffe wie Pornographie, Verantwortung bei der Verhütung und der Schutz vor Krankheiten eine große Rolle. Da die Gruppe ausschließlich aus männlichen Schülern bestand, konnte sehr offen gefragt und diskutiert werden.

3. Der Umgang mit „Aggression“ stand bei der Gruppe im Mittelpunkt, die sich im Pausenraum traf. Wie reagiere ich auf Gewalt? Wie viel Gewalt ist erlaubt? Wie kann ich körperliche Gewalt verhindern? In theoretischen und praktischen Übungen probierte die Gruppe verschiedene Möglichkeiten des Umgangs mit Gewalt aus.

4. Politisch ging es im El-De-Haus zu. Die Gruppe traf sich im NS-Dok am Appellhofplatz und lernte in einer ersten Museumsrunde, welche Auswirkungen der Nationalsozialismus in Köln hatte. In der zweiten Runde erarbeiten sie im Geschichtslabor an Beispielen, wo der „Rechtsradikalismus“ heute noch im Sport, in der Musik oder generell im Alltag lebendig ist.

5. Die Schuldnerhilfe sprach mit den Schülern über den schnellen und leichten Weg in die „Schuldenkrise“. Die Schüler lernten, wie einfach es für jeden heute ist, einen Kredit aufzunehmen, auf Raten zu kaufen oder langfristige Verträge zu unterschreiben. Natürlich ging es auch darum, aus manchmal aussichtslosen finanziellen Situationen herauszukommen. Denn Hilfsangebote gibt es reichlich.

6. Ein besonderer Workshop ist der „Trommelworkshop“ in Zusammenarbeit mit der Rheinischen Musikschule. Hier lernt die Gruppe, mit den Trommeln gemeinsam zu arbeiten, kreativ zu sein und durch Rhythmus Dinge auszudrücken und zu kommunizieren. Verschiedene Instrumente wurden ausprobiert und auch die eigene Stimme kam zum Einsatz.

7. Gebe ich mir den Kick? Oder will ich lieber relaxen? Über den Reiz von „Drogen“ und den zu zahlenden Preis  bei Gesundheit und Leistungsfähigkeit sprachen die Schüler bei ProVita. Dabei konnten alle Fragen gestellt werden. Die Offenheit und die große Fülle an Informationen wurde von allen Teilnehmern sehr positiv bewertet..

Es war ein spannender und vielfältiger Präventionstag. Von allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern wurden die engagierten Referenten gelobt, die mit ihrer Vorgehensweise aber vor allem mit ihrer Persönlichkeit überzeugen konnten.

Das Vorbereitungsteam

Marianne Kelm                      Volkher Preis              Monika Schönleiter